- Die Ghersburg

IGhersburg von ihren
Besitzern im 18. und 19. Jahrhundert, einer deutsch-französischen
Adelsfamilie Namens „von Gerson“. Das Gelände der Ghersburg mit
einem burgähnlichen Gebäude darauf erstreckte
sich damals zu beiden Seiten der heutigen Ghersburgstraße bis über das
Ende der heute mit dem Hotel St. Georg und der Rentenversicherungsklinik
bebauten Fläche hinaus.
Mit
Beginn des Kurbetriebes Mitte des 19. Jahrhunderts wurde auf den Resten
der alten Befestigungsanlage am Ortsrand von Bad Aibling die
"Pension Bellevue" gebaut und 1880 von der Adelsfamilie
Gerson übernommen.
König Ludwig II. verlieh dem Anwesen das
Prädikat "Schloss". Von der Familie Gerson erhielt die
Ghersburg ihr Wappen mit der Sonne und
den gekreuzten Speeren.
1937 veräußerte die
Familie Gerson das heutige Ghersburgareal an die Familie Strobel, die
darauf zunächst ein Hotel, dann ein Lazarett und Erholungsheim für
Kriegsheimkehrer und bis Ende der 90er Jahre die, in ganz Deutschland
bekannte, Rheuma-Rehabilitationsklinik betrieb. In den 80er und
beginnenden 90er Jahren
baute die Familie Strobel
den Komplex um.
Alter Postkartenmotive aus den Sechziger Jahren
geben noch den Turm wieder. Direkt über
der Mangfall gegenüber dem Alpenpanorama
des Inntals gelegen, muss der Ausblick des Turms ein Erlebnis gewesen
sein. Turm und die Seitengebäude fielen den Umbaumaßnahmen zum Opfer.
Von der alten Substanz blieben nur erhalten der prächtige
Saal und der Rundbau Wintergarten -
das Domizil der Brettspielgruppe.
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