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Warum denn nur?

13. März 2007 Oberbayerisches Volksblatt

Das Oberbayerische Volksblatt veröffentlicht eine Reportage über die Absichten der Gruppe und das kündigt das Turnier an.

Ein Spiel sucht seinen Meister

Bad Aibling (jlö) - Vielen Menschen ist es ein Rätsel, wie man aus Pappe, Holz, Kunststoff und wenigen Regeln eine komplexe Spielwelt zaubern kann, in die der Spieler für ein paar Stunden eintaucht und den Alltag hinter sich lässt.

Dem Spieleerfinder Klaus Teuber ist dies vor knapp zwölf Jahren mit seinem Strategie-Spiel gelungen: «Die Siedler von Catan». Im Erscheinungsjahr 1995 wurde es «Spiel des Jahres» und gewann Jahr für Jahr an Popularität. Mittlerweile werden Meisterschaften unter Spielbegeisterten ausgetragen. Auch in unserer Region finden sich zahlreiche Catan-Fans. Eine Meisterschaft ist für Sonntag, 18. März, geplant. Die Redaktion des Oberbayerischen Volksblattes fragte bei Experten und Spielfreudigen nach, was genau «Die Siedler von Catan» so einzigartig macht.


Gesellige Runde am Spielertisch der Zockerbande: Christine Fritz, Silvia Krüger, Nils Kruse und Gidon Zeh spielen die «Siedler »(von links).

«Für mich ist Siedler eines der schönsten Spiele überhaupt», erzählt Christine Fritz aus Bad Aibling begeistert, «die Inselwelt Catan zu erschließen und ihre Geheimnisse zu entdecken macht Spass.» Dabei seien Kommunikation und Konstruktivität die tragenden Säulen des Spielgeschehens.

Seit knapp acht Jahren spielt Fritz das Strategiespiel mit Freunden und ihrer Familie. «Einmal die Woche treffen wir uns abends, um miteinander zu spielen», erzählt die 46-Jährige. Bekannte, Freunde und ihre Verwandschaft steckte die Bad Aiblingerin mit dem «Catan-Fieber» an. Auch ihre Kinder waren zu Beginn begeistert, mittlerweile seien diese allerdings «nur noch genervt von der Mama», witzelt sie. Die Meisterschaft in Bad Aibling ist ihre erste Teilnahme an einem Turnier. Mit einem Sieg rechnet sie nicht, Spass haben werde sie trotzdem: «Ganz getreu dem Motto: Dabei sein ist alles.»

Erstmalig wird im Landkreis ein Ranglistenturnier des Brettspiels «Die Siedler von Catan» ausgerichtet. Das Turnier findet am Sonntag, 18. März, ab 10 Uhr im Gasthof Kriechbaumer im Bad Aiblinger Ortsteil Mietraching statt. «Jeder - wirklich jeder - ist willkommen», betont Nils Kruse, erfahrener Spieler und Gründer der «Aiblinger Zockerbande». Gerade Gelegenheitsspieler seien für eine lockere und leichte Wettkampfatmosphäre sehr wichtig. «Wir wollen ein nettes Miteinander schaffen», erklärt Kruse. Die «Zockerbande» sei noch im Aufbau, deshalb wolle man noch mehr Mitglieder für den Verein gewinnen.

Auch der Rentner Wolfgang Wichmann widmet sich gerne den «Siedlern von Catan». Schon seit einigen Jahren versucht der Grafinger, neue Spielzüge aufzudecken. Wichmann ist begeisterter Brettspielespieler - ob Strategie, Fantasie oder einfachste Regelspiele.

Schon im Krieg beschäftigte er sich viel mit einfachen Spielen. «Man hatte nichts anderes und es machte Spass.» Die Siedler kennt er seit 1995, als das Spiel auf den Markt kam. Der Grafinger, der eine Erwachsenenspielgruppe gründete, die «Grafinger Spielbären», findet: «Die Siedler sind eine Mischung aus Taktik, Glück und Einfachheit.» Außerdem kann man laut Wichmann den «Gegner ganz gut auf die Palme bringen».

Doch auch die jüngere Generation ist den Siedlern verfallen. Der Student Gidon Zeh aus Garching beschäftigt sich mit dem Strategiespiel schon seit über acht Jahren. «Die Siedler von Catan» sind zur Leidenschaft geworden: «Andere in meinem Alter gehen ins Kino, ich spiele lieber.» Den Draht zum Familienspiel habe der Student aus München sofort gefunden, das Umfeld wurde zugleich animiert. Der Student ist Mitglied der Zockerbande, Turniere hat er bereits gespielt. Auf die Begegnung in Bad Aibling freut sich der 21-Jährige ganz besonders: «Da steht der Spass im Vordergrund.»


Karten, Chips und jede Menge Spass beinhalten die «Siedler».

Das Spiel

Catan ist eine große Insel, die aus 19 Landfeldern besteht, um die wiederum 18 Wasserfelder gelegt werden. Dort finden sich Acker-, Hügel- und Weideland sowie Wald, Gebirge und etwas Wüste. Alle Spieler setzen zu Beginn des Spiels je zwei Siedlungen und zwei Straßen auf das Spielfeld. Straßen werden gebaut, an denen Dörfer errichtet werden. Neben diesen ist der Handel der Motor des Spiels: Rohstoffe können mit der «Bank» oder nach Belieben mit den Mitspielern getauscht werden. Ziel ist es, als erster zehn Siegpunkte zu erringen, die es für Dörfer und Städte, die längste zusammenhängende Straße oder in Reinform über die so genannten Entwicklungskarten gibt.

Alle, die das Spiel gerne spielen, und am Tunier in Bad Aibling teilnehmen wollen, können sich noch bis 15. März bei Nils Kruse unter der Telefonnummer 08061/342058 melden.